Maschi, dieses kleine Dackeltier,
sonnt sich in der Freiheit:
Mein Ich und Selbst sind mir das
größte und wichtigste Revier!

Erfahren mit den Jahren und dem
ganzen Drumherum,
sagt schmunzelnd ihr Ego:
“Ich lass` mir nichts aufzwingen, da
wär` ich ja dumm!”

An so `ner Leine zu gehen, die
größte Pein!
Solch Gezerre mag sie nicht –
Maschi will frei und ungebunden sein!

Das grüne Umfeld erkunden mit
Busch und Baum,
umherjagen in der Weite –
sie muss und will als Chef des Ganzen
überall nach dem rechten schau`n!

Da sind drei Katzen zu ordern nach
ihrem Spiel –
mit Inbrunst wacht sie darüber,
dass die eine von der anderen kriegt
nicht viel zu viel!

Dieser tierische Frieden ist Maschi
nicht egal –
mit Enthusiasmus und Entschiedenheit
setzt sie sich beherzt für den Schwächeren
ein so manches Mal!

Gewiss, Fürsorge und Nähe tun gut!
Doch Maschi lebt vor,
dass bei aller Bequemlichkeit nie versiegen darf,
dieses Quäntchen an munterem und stets
aufbäumendem Lebensmut!

Marita Kaminski – 2014

Vachroi-VaiAble2014