Ein Zeichen der Solidarität: Wenn Gemeinschaft den Supermarkt „kapert“

Am 19. März 2026 war es am Berliner Steubenplatz wieder so weit: Der EDEKA Ulrich verwandelte sich für einen Nachmittag in einen Ort ganz besonderer Begegnungen.
Was im vergangenen Jahr als mutige Idee zwischen dem Betriebsleiter Tobias Ulrich dem Armutsbeauftragten Thomas de Vachroi und dem Initiator der Kampagne „Armut eine Stimme geben.“ begann, hat sich inzwischen zu einem beeindruckenden Erfolgsprojekt entwickelt.
Das Konzept: Die Ehrenamts-Crew der Kampagne übernimmt gemeinsam mit den Mitarbeitenden vor Ort symbolisch die Leitung des Geschäfts. Nach dem gelungenen ersten Versuch im Oktober 2025 stand für alle Beteiligten fest: „Wir machen wieder mit!“
Prominente Unterstützung an der Kasse
Unter der fachkundigen Anleitung von Filialleiter Florian Burat und seinem Team wagten sich Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kirche ins Herzstück des Einzelhandels. An den Kassen und in den Gängen sah man bekannte Gesichter im vollen Einsatz:

Janine Wolter (Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Sport in Neukölln)
Dr. Oliver Unglaube & Susanne Mayerhoff (Geschäftsführung Diakoniewerk Simeon)
Marion Mewis (Berliner Sparkasse)
Verina Hohner (Krankenschwester)
Regino Hawich (On for Good)
Monika Wellnitz (Diakonie Haus Britz)
Pat Schönebeck
Hoher Besuch kam von der Sternenflotte mit seinem würdigen Vertreter The German Spock – Jens Dombek, der es sich nicht nehmen ließ, an der Kasse zu stehen und natürlich mit den Kunden über seinen Besuch auf Erden zu sprechen.

Für die Belegschaft der Filiale bedeutete diese „Doppelbesetzung“ eine spannende Herausforderung – gemeistert mit viel Herzblut, Teamgeist und gegenseitiger Unterstützung.
Genuss für den guten Zweck
Auch vor der Tür herrschte reges Treiben: Die Firma Meray lud an einem Teestand zu feinen Delikatessen rund um den berühmten Schwarztee ein – ein Angebot, das viele Kundinnen und Kunden nutzten, um innezuhalten und sich über die Kampagne zu informieren.

Die Resonanz war überwältigend: Zahlreiche Menschen zeigten sich tief beeindruckt vom Engagement und spendeten großzügig für die Tee- und Wärmestube Neukölln.
Eine Geste, die bewegt
Der Höhepunkt des Tages war die Ankündigung durch Betriebsleiter Tobias Ulrich: Das Unternehmen stellt 5.000 Euro für die Lebensmittelversorgung der Tee- und Wärmestube Neukölln bereit – ein starkes Zeichen von Menschlichkeit und gelebter Solidarität in herausfordernden Zeiten.
Wir danken allen Beteiligten, den unermüdlichen Mitarbeitenden der Filiale und vor allem den Kundinnen und Kunden im schönen Westend für diesen unvergesslichen Nachmittag. Gemeinsam haben wir gezeigt, dass Armut eine Stimme hat – und dass Berlin ein Herz für den Nächsten besitzt.
Euer Thomas de Vachroi




































