Niemand gehört auf die Straße
Niemand gehört auf die Straße. Gott, in dieser Stadt aus Glasfassaden und Kälte kennst du jede Bank beim Namen, auf der heute Nacht ein Mensch versucht zu schlafen. Du siehst die, die keine...
Wer töpfern will, darf sich im Ton nicht vergreifen!
Niemand gehört auf die Straße. Gott, in dieser Stadt aus Glasfassaden und Kälte kennst du jede Bank beim Namen, auf der heute Nacht ein Mensch versucht zu schlafen. Du siehst die, die keine...
Obdachlosigkeit ist kein Randphänomen, sondern eine gesellschaftliche Herausforderung. Sie betrifft nicht nur diejenigen, die sichtbar auf der Straße leben, sondern auch Menschen, die in Notunterkünften, Übergangswohnheimen oder bei Bekannten „auf dem Sofa“ unterkommen und offiziell oft gar nicht erscheinen.
Die Bühne des Lebens
Sechszehn Jahre sind vergangen, seit die ersten Zeilen dieser Geschichte auf Papier oder Bildschirm fanden. Sechszehn Jahre, in denen sich die Welt und ich mich selbst vielfach gewandelt haben. “Die Bühne des Lebens” entstand 2010, in einer Zeit tiefgreifender persönlicher Auseinandersetzungen, und ist seither in meinem Gedächtnis, in meinen Notizen und meinem Herzen gereift.
Der Berliner Winter schlägt mit eisiger Grausamkeit zu – besonders für die Menschen, die kein Zuhause haben. Wenn die Temperaturen tief in den Minusbereich sinken, Schnee die Straßen bedeckt und der Wind...
Ein Name, gesprochen,
ist Licht in der Nacht,
das durch die Jahre brennt
und niemals erlischt.
Das Aussprechen eines Namens ist die kleinste, aber mächtigste Form der Auferstehung.“ TdV
Wer die Büchse der Pandora für eine Bonbonniere hält, verwechselt tödlichen Ernst mit süßer Versuchung.
@TdV
Das Gute entsteht dort, wo man gibt,
wo einer den anderen achtet und liebt.
So lasst uns mit Hoffnung die Türen aufschließen
und Menschlichkeit wie eine zarte Pflanze begießen.
Armut eine Stimme geben“ – das ist nicht nur unser Name, sondern unser täglicher Auftrag. Doch diese Stimme wäre ohne Sie und euch kaum hörbar. Am Ende dieses ereignisreichen Jahres blicke ich mit tiefer Dankbarkeit auf das zurück, was wir gemeinsam möglich gemacht haben.
Das alte Jahr legt sich nun zur Ruh,
und schließt leise seine Türen zu.
Was war, das bleibt als Schatten stehen,
was kommt, ist noch nicht abzusehen.
Das alte Jahr neigt sich dem Ende zu,
es lässt uns nun in sanfter Stille geh’n.
Die Seele findet endlich ihre Ruh’,
um voller Hoffnung vorwärts nun zu seh’n.
Liebe Mitmenschen,
in diesen Tagen, wo die Welt in Lichtern glänzt und viele von uns in warmen Wohnungen sitzen, flackert in unserer Tee und Wärmestube wieder die kleine Kerze in der alten Konservendose. Draußen toben Kriege – in der Ukraine und in so vielen vergessenen Ecken dieser Erde. Kinder frieren nicht nur vor Kälte, sondern vor Bomben und Angst. Familien werden zerrissen, Häuser zerstört, und die Hoffnung scheint oft erloschen.
Weihnachten – zwischen Asphalt und Sternen
Die Stadt friert – nicht nur in den Straßen,
auch in den Blicken, die einander meiden,
als wären sie Schatten ohne Gesicht.
Manche warten nicht auf das Christkind. Sie warten auf eine Tasse Tee, die Wärme hält.
Vachrois Adventskalender 2025 – ohne Obdach – Armut eine Stimme geben
Armutsgefährdungsquote bei über 65-Jährigen: 19,6 % (Rekordhoch, +1,2 % zu 2023), betrifft 3,54 Mio. Menschen.
Grundsicherung im Alter: 729.000 Anträge (Juni 2024, Trend steigend), oft Frauen (Quote 20,2 % vs. 16,1 % Männer).
Ursachen: Sinkendes Rentenniveau (48,3 % des letzten Nettolohns), Lücken in der Erwerbsbiografie (Teilzeit, Care-Arbeit) und Inflation (Lebenshaltungskosten +5 % 2025). Die Armutsgrenze liegt bei 1.314 € netto/Monat für Alleinstehende – viele beziehen Rente unter 1.200 €.
Der Heilige Martin und der Bettler: Warum wir den Martinstag feiern Am 11. November begehen Christen den Martinstag, um den Heiligen Martin, den Schutzpatron der Armen, zu ehren. Doch wer war dieser Mann, dessen...
Sehr geehrte Mitglieder der Vereinten Nationen,
ehrenwerte Vertreterinnen und Vertreter der internationalen Gemeinschaft,
unsere Welt steht an einem Scheideweg. Die Entscheidungen, die wir heute treffen, werden nicht nur unsere Gegenwart, sondern vor allem die Zukunft unserer Kinder und kommender Generationen prägen. Die Frage, die uns alle vereinen muss, ist klar und dringlich: Welche Welt wollen wir unseren Kindern vererben?
Die Tage bleiben grau, mit Wolken verhangen – über den Wiesen der Nebel, die Sonne scheint um jeden einzelnen Lichtstrahl zu bangen! Der Himmel lacht nicht mit frohem Schein – irgendwie liegt die...
Diese Glaubensfragen treiben mich in meiner evangelischen Kirche um, aber auch Gesellschaftspolitik über Armut, Genderfragen und Gleichstellungskriterien. Ich suche in meiner Kirche konkrete Antworten auf die Existenzfragen des einzelnen Menschen.
„Danke, Berlin!“ Ich fluche jetzt laut: „Verdammter Urlaub! Verdammtes Wetter!“
Er war ein großer Befürworter der Bildung und glaubte, dass jeder Mensch unabhängig von seiner sozialen Herkunft das Recht auf Bildung haben sollte. Er setzte sich dafür ein, dass Schulen für alle zugänglich gemacht werden sollten, unabhängig von ihrem sozialen Stand.
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