Autor: Thomas de Vachroi

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Osterbrunch in der Genezarethkirche – Ein Fest der Hoffnung und Solidarität

In der Festlichkeit dieses Augenblicks hallte der Impuls des Osterfestes nach – und er klang wie ein Versprechen:
„Der Stein ist weggerollt, nicht nur vom Grab Jesu, sondern von unseren Herzen. Lasst uns aufstehen gegen Armut, Hass und Gleichgültigkeit. Christus ist auferstanden – also lasst uns auch aufstehen: für das Leben, für die Schwachen, für diese zerrissene, liebenswerte Welt.“

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Warum ein ‚Stell dich nicht so an‘ heute nicht mehr reicht – Und was wir stattdessen brauchen.

Wir reden ständig von Hoffnung. „Da müssen wir durch.“ „Anderen geht’s schlechter.“ „Sei froh, dass es dir so gut geht.“
Diese Sätze kennen wir alle. Sie waren jahrzehntelang die Standard-Antwort auf persönliche Krisen. Sie sollten trösten, relativieren, aufrichten. Doch nach mehreren harten Krisenjahren klingen sie bei vielen Menschen plötzlich hohl – ja, fast zynisch.

Ein Zeichen der Solidarität: Wenn Gemeinschaft den Supermarkt „kapert“

Ein Zeichen der Solidarität: Wenn Gemeinschaft den Supermarkt „kapert“

Wir danken allen Beteiligten, den unermüdlichen Mitarbeitenden der Filiale und vor allem den Kundinnen und Kunden im schönen Westend für diesen unvergesslichen Nachmittag. Gemeinsam haben wir gezeigt, dass Armut eine Stimme hat – und dass Berlin ein Herz für den Nächsten besitzt.

Das Handwerk der Würde – Unterwegs mit den Frisuren-Künstlern von VIETERAN Studio

Mitten in der Budapester Straße 43, wo das Herz von Berlin-West schlägt und die Glasfassaden der City West das Licht spiegeln, liegt ein Ort, der weit mehr ist als ein gewöhnliches Hairstudio.

Es sind zu viele Kriege in dieser Zeit.

Es sind zu viele Kriege in dieser Zeit.

So viele, dass sie keinen Namen mehr tragen können, weil jeder Name einen anderen ausschließen würde. Es ist, als würde die Welt an tausend unsichtbaren Frontlinien zerreißen, während wir versuchen, den Alltag zu halten, als sei nichts geschehen.

Iskandar Widjaja verbindet in Berlin musikalische Virtuosität mit gelebter Menschlichkeit

Iskandar Widjaja verbindet in Berlin musikalische Virtuosität mit gelebter Menschlichkeit – sein Auftritt in der Philharmonie Berlin wurde zum glänzenden Konzertabend und zugleich zu einem leisen Plädoyer für Solidarität.

Ist das Leben noch bezahlbar?

Die Frage, ob das Leben noch lebenswert ist, ist allerdings eine sehr subjektive und komplexe Frage. Sie hängt von vielen individuellen Faktoren und Umständen ab. Was für einen Mensch lebenswert ist, kann für einen anderen möglicherweise nicht gelten.

Die Grüne Woche – zwischen Wurst und Werbung, zwischen Rabatt und Sonderpreis

Hundert Jahre Grüne Woche – ein stolzes Jubiläum, oder doch nur ein Jahrmarkt?

Ein Jahrhundert voller Düfte von Brot und Wurst, Blumen und Kräutern, Bilder von vollen Tellern und vollen Tüten. Man zeigt, was die Felder hergeben, was die Ställe hergeben, was die Industrie hergibt. Man feiert die Fülle. Doch mitten in dieser Fülle stellt sich eine leise, unbequeme Frage: Wer wird davon satt – und wer bleibt draußen?

Wenn Armut Unterrichtsthema wird

Wenn Armut Unterrichtsthema wird.

Im Jahr 2024 erneuerte ich öffentlich die Forderung nach einer eigenen Unterrichtseinheit „Armut“ – und sah mich dafür deutlicher Kritik bis hin zu bundesweiter Ablehnung ausgesetzt. Heute zeigt sich jedoch: Die Debatte hat etwas in Bewegung gebracht.