Autor: Thomas de Vachroi

Es sind zu viele Kriege in dieser Zeit.

Es sind zu viele Kriege in dieser Zeit.

So viele, dass sie keinen Namen mehr tragen können, weil jeder Name einen anderen ausschließen würde. Es ist, als würde die Welt an tausend unsichtbaren Frontlinien zerreißen, während wir versuchen, den Alltag zu halten, als sei nichts geschehen.

Iskandar Widjaja verbindet in Berlin musikalische Virtuosität mit gelebter Menschlichkeit

Iskandar Widjaja verbindet in Berlin musikalische Virtuosität mit gelebter Menschlichkeit – sein Auftritt in der Philharmonie Berlin wurde zum glänzenden Konzertabend und zugleich zu einem leisen Plädoyer für Solidarität.

Die Grüne Woche – zwischen Wurst und Werbung, zwischen Rabatt und Sonderpreis

Hundert Jahre Grüne Woche – ein stolzes Jubiläum, oder doch nur ein Jahrmarkt?

Ein Jahrhundert voller Düfte von Brot und Wurst, Blumen und Kräutern, Bilder von vollen Tellern und vollen Tüten. Man zeigt, was die Felder hergeben, was die Ställe hergeben, was die Industrie hergibt. Man feiert die Fülle. Doch mitten in dieser Fülle stellt sich eine leise, unbequeme Frage: Wer wird davon satt – und wer bleibt draußen?

Wenn Armut Unterrichtsthema wird

Wenn Armut Unterrichtsthema wird.

Im Jahr 2024 erneuerte ich öffentlich die Forderung nach einer eigenen Unterrichtseinheit „Armut“ – und sah mich dafür deutlicher Kritik bis hin zu bundesweiter Ablehnung ausgesetzt. Heute zeigt sich jedoch: Die Debatte hat etwas in Bewegung gebracht.

Obdachlosigkeit ist kein Randphänomen

Obdachlosigkeit ist kein Randphänomen, sondern eine gesellschaftliche Herausforderung. Sie betrifft nicht nur diejenigen, die sichtbar auf der Straße leben, sondern auch Menschen, die in Notunterkünften, Übergangswohnheimen oder bei Bekannten „auf dem Sofa“ unterkommen und offiziell oft gar nicht erscheinen.

Die Bühne des Lebens

Die Bühne des Lebens

Sechszehn Jahre sind vergangen, seit die ersten Zeilen dieser Geschichte auf Papier oder Bildschirm fanden. Sechszehn Jahre, in denen sich die Welt und ich mich selbst vielfach gewandelt haben. “Die Bühne des Lebens” entstand 2010, in einer Zeit tiefgreifender persönlicher Auseinandersetzungen, und ist seither in meinem Gedächtnis, in meinen Notizen und meinem Herzen gereift.

Armut eine Stimme geben sagt Danke

Armut eine Stimme geben“ – das ist nicht nur unser Name, sondern unser täglicher Auftrag. Doch diese Stimme wäre ohne Sie und euch kaum hörbar. Am Ende dieses ereignisreichen Jahres blicke ich mit tiefer Dankbarkeit auf das zurück, was wir gemeinsam möglich gemacht haben.