Generalversammlung der Vereinten Nationen – General Assembly of the United Nations
An das Präsidium und die Delegierten der Generalversammlung der Vereinten Nationen
United Nations Headquarters
405 East 42nd Street
New York, NY 10017
USA
Berlin, 08. Juni 2026 (German-Version)
Dringlichkeitsappell zur Wahrung des Weltfriedens und zum Schutz der globalen Lebensgrundlagen
Sehr geehrte Frau Präsidentin, sehr geehrter Herr Präsident,
Exzellenzen,
sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete der Mitgliedstaaten,
die Weltgemeinschaft steht gegenwärtig vor existenziellen Herausforderungen. Unsere globale Ordnung wird nicht nur durch bewaffnete Konflikte und Kriege erschüttert, sondern zunehmend durch geopolitische Gleichgültigkeit, gesellschaftliche Spaltung und das Verharren in partikularen Interessen auf Kosten des Gemeinwohls.
Während die Zivilbevölkerung weltweit unter den verheerenden Folgen von Zerstörung, Vertreibung und dem Verlust von Menschenleben leidet, droht sich die Staatengemeinschaft in ideologischen Blockaden und machtpolitischen Interessenkonflikten zu verlieren, statt gemeinsam ihrer universellen Verantwortung gerecht zu werden.
Diese Krise betrifft jedoch nicht nur die Menschheit selbst. Auch unsere natürlichen Lebensgrundlagen und die Biodiversität werden in alarmierendem Ausmaß geschädigt. Die fortschreitende Entwaldung, das irreversible Aussterben hunderter Tier- und Pflanzenarten, sowie die akute Verknappung von sauberem Trinkwasser bedrohen die Existenz von Millionen von Menschen.
Die vorsätzliche Verschmutzung der Weltmeere, die Verschlechterung fruchtbarer Böden und die Zerstörung ganzer Ökosysteme, oft getrieben von kurzfristigem Gewinnstreben und geopolitischem Kalkül, entziehen zukünftigen Generationen systematisch die Lebensgrundlage.
Angesichts dieser Realität stellt sich die dringliche Frage, warum es der internationalen Gemeinschaft bisher nicht gelungen ist, geschlossen und konsequent gegen jene Akteure vorzugehen, die Konflikte schüren, Hass verbreiten und von der Spaltung der Gesellschaften profitieren.
Es sind aber nicht allein die offenen Aggressoren, sondern auch das kollektive Wegsehen und die indirekte Unterstützung, die dieses globale Leid fortsetzen.
Zu oft werden vermeintliche wirtschaftliche Interessen und nationales Machtstreben über das Wohl der Menschheit und den Erhalt unseres Planeten gestellt.
Ebenso tief besorgniserregend ist der Missbrauch des Glaubens zur Legitimation von Extremismus und Gewalt. Keine Religion dieser Welt sollte die Zerstörung von Leben rechtfertigen.
Hier kommt der Generalversammlung der Vereinten Nationen als dem zentralen, demokratischen Organ der Weltgemeinschaft eine historische und entscheidende Verantwortung zu.
Die Vereinten Nationen wurden ehemals gegründet, um den Weltfrieden zu sichern, die Menschenrechte zu schützen und die internationale Zusammenarbeit der Länder zu stärken.
Diese multilaterale Verpflichtung muss heute mehr denn je, den völkerrechtlichen Schutz unserer globalen Ökosysteme einschließen. Das fortwährende Schweigen und diplomatisches Zögern, sowie taktische Blockaden dürfen angesichts dieser existenziellen Bedrohung nicht länger das Handeln bestimmen.
Nutzen Sie die Kraft der Vollversammlung, um den Blockaden im Sicherheitsrat geschlossen entgegenzutreten. Wenn das Vetorecht einzelner Staaten den Frieden lähmt und die Zerstörung der Welt noch weiter befeuert, muss die Generalversammlung als Stimme der gesamten Menschheit aufstehen, die völkerrechtlichen Standards einfordern und den Notleidenden in dieser Welt Gehör verschaffen.
Die Zeit zu handeln ist genau jetzt. Jeder weitere Aufschub und das Verharren in jahrelangen, ergebnislosen Verhandlungen kostet täglich tausende Menschenleben und führt zur unwiederbringlichen Zerstörung der Lebensräume.
Die Dynamik globaler Konflikte droht sich zeitnah jeglicher multilateralen Kontrolle und Eindämmung zu entziehen. Die Welt benötigt eine entschlossene, geeinte und zukunftsgerichtete Führung.
Wir stehen an einem historischen Wendepunkt. Entweder es gelingt den Mitgliedstaaten, nationale Eigeninteressen und geopolitische Befindlichkeiten zugunsten des globalen Friedens zu überwinden, oder die Spirale aus Zerstörung und Ressourcenkämpfen wird unumkehrbar.
Handeln Sie jetzt. Übernehmen Sie die Verantwortung, für die diese Institution einst ins Leben gerufen wurde. Setzen Sie die universellen Menschenrechte, den globalen Frieden und den Schutz unseres Planeten über kurzfristige politische Interessen.
Für eine lebenswerte und friedliche Zukunft.
Mit vorzüglicher Hochachtung
Thomas de Vachroi
Berlin, Deutschland
To the Presidency and the Delegates of the General Assembly of the United Nations
United Nations Headquarters
405 East 42nd Street
New York, NY 10017
USA
Berlin, June 8, 2026 (English-Version)
Urgent Appeal for the Preservation of World Peace and the Protection of Global Livelihoods
Madam President, Mr. President,
Excellencies,
Distinguished Delegates of the Member States,
The global community is currently confronted with existential challenges. Our global order is not only shaken by armed conflicts and wars, but increasingly by geopolitical indifference, societal division, and a persistent focus on particular interests at the expense of the common good.
While the civilian population worldwide suffers from the devastating consequences of destruction, displacement, and the loss of human lives, the international community is at risk of losing itself in ideological blockades and power-political conflicts of interest, instead of collectively fulfilling its universal responsibility.
However, this crisis does not only affect humanity itself. Our natural livelihoods and biodiversity are also being damaged at an alarming rate. Deforestation, the irreversible extinction of hundreds of animal and plant species, and the acute scarcity of clean drinking water threaten the existence of millions of people.
The deliberate pollution of the world’s oceans, the degradation of fertile soils, and the destruction of entire ecosystems often driven by short-term profit-seeking and geopolitical calculus systematically deprive future generations of their basis of life.
In light of this reality, the urgent question arises as to why the international community has so far failed to act in a united and consistent manner against those actors who fuel conflicts, spread hatred, and profit from the division of societies.
Yet, it is not only the overt aggressors, but also the collective turning away and indirect support that perpetuate this global suffering.
All too often, perceived economic interests and national pursuits of power are placed above the well-being of humanity and the preservation of our planet.
Equally deeply concerning is the abuse of faith to legitimize extremism and violence. No religion in this world should justify the destruction of life.
This is where the General Assembly of the United Nations, as the central, democratic organ of the world community, bears a historic and decisive responsibility.
The United Nations was originally founded to secure world peace, protect human rights, and strengthen international cooperation among nations.
Today more than ever, this multilateral obligation must include the protection of our global ecosystems under international law. Continued silence, diplomatic hesitation, and tactical blockades must no longer dictate action in the face of this existential threat.
Utilize the power of the General Assembly to stand united against the blockades within the Security Council. When the veto power of individual states paralyzes peace and further fuels the destruction of the world, the General Assembly must rise as the voice of all humanity, demand international legal standards, and give a voice to those suffering in this world.
The time to act is right now. Any further delay and the persistence in years of fruitless negotiations costs thousands of human lives daily and leads to the irreplaceable destruction of habitats.
The dynamics of global conflicts threaten to evade any multilateral control and containment in the near future. The world requires decisive, united, and forward-looking leadership.
We stand at a historic turning point. Either the Member States succeed in overcoming national self-interests and geopolitical sensitivities in favor of global peace, or the spiral of destruction and resource struggles will become irreversible.
Act now. Assume the responsibility for which this institution was once brought into being. Place universal human rights, global peace, and the protection of our planet above short-term political interests. For a viable and peaceful future.
Please accept, Excellencies, the assurances of my highest consideration.
Thomas de Vachroi
Berlin, Germany
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