Freitag, der 13.

Mal ganz ehrlich – ist da nicht jedem ein bisschen mulmig zumute? Aber wieso eigentlich? Wie entstand die Angst vor dem vermeintlichen Unglückstag?

Wie entstand der Aberglaube?
So mancher Aberglaube lässt sich als „selbsterfüllende Prophezeiung“ verstehen. Dieser Begriff bedeutet: Wenn man fürchtet, dass am Freitag den 13. mehr schief geht als sonst, wird das auch passieren. Das eigene Verhalten führt dazu, dass sich die Erwartungen bestätigen.

Freitag, der 13.
Die Angst vor der Zahl 13 ist der vielleicht am weitesten verbreitete Aberglaube. Es gibt sogar einen psychologischen Fachausdruck dafür: „Triskaidekaphobie“ heißt die übersteigerte Furcht vor der 13. So lassen z.B. viele Hotels die Zimmernummer 13, viele Fluggesellschaften die Reihe 13 aus, um Probleme zu vermeiden.

Aber was ist an der 13 so schrecklich?

Eine Erklärung stammt aus der Bibel: Am letzten Abendmahl sollen insgesamt 13 Personen teilgenommen haben. Der 13. war Judas, der Jesus kurz darauf verriet.
Als es im Mai 1927 ausgerechnet am Freitag, den 13., zu einem großen Börsencrash kam, machte bald der Ausdruck schwarzer Freitag die Runde. Apropos schwarz – auch schwarze Katzen sollen ja bekanntlich Unglück bringen.

Na dann allen einen guten Tag und Hals und Beinbruch!

Thomas de Vachroi anno domini 2012

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