Kategorie: Geschichten aus der Politik

“Die Gegenwart ist die Tochter der Vergangenheit und die Mutter der Zukunft!”

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Iskandar Widjaja verbindet in Berlin musikalische Virtuosität mit gelebter Menschlichkeit

Iskandar Widjaja verbindet in Berlin musikalische Virtuosität mit gelebter Menschlichkeit – sein Auftritt in der Philharmonie Berlin wurde zum glänzenden Konzertabend und zugleich zu einem leisen Plädoyer für Solidarität.

Ist das Leben noch bezahlbar?

Die Frage, ob das Leben noch lebenswert ist, ist allerdings eine sehr subjektive und komplexe Frage. Sie hängt von vielen individuellen Faktoren und Umständen ab. Was für einen Mensch lebenswert ist, kann für einen anderen möglicherweise nicht gelten.

Die Grüne Woche – zwischen Wurst und Werbung, zwischen Rabatt und Sonderpreis

Hundert Jahre Grüne Woche – ein stolzes Jubiläum, oder doch nur ein Jahrmarkt?

Ein Jahrhundert voller Düfte von Brot und Wurst, Blumen und Kräutern, Bilder von vollen Tellern und vollen Tüten. Man zeigt, was die Felder hergeben, was die Ställe hergeben, was die Industrie hergibt. Man feiert die Fülle. Doch mitten in dieser Fülle stellt sich eine leise, unbequeme Frage: Wer wird davon satt – und wer bleibt draußen?

Wenn Armut Unterrichtsthema wird

Wenn Armut Unterrichtsthema wird.

Im Jahr 2024 erneuerte ich öffentlich die Forderung nach einer eigenen Unterrichtseinheit „Armut“ – und sah mich dafür deutlicher Kritik bis hin zu bundesweiter Ablehnung ausgesetzt. Heute zeigt sich jedoch: Die Debatte hat etwas in Bewegung gebracht.

Obdachlosigkeit ist kein Randphänomen

Obdachlosigkeit ist kein Randphänomen, sondern eine gesellschaftliche Herausforderung. Sie betrifft nicht nur diejenigen, die sichtbar auf der Straße leben, sondern auch Menschen, die in Notunterkünften, Übergangswohnheimen oder bei Bekannten „auf dem Sofa“ unterkommen und offiziell oft gar nicht erscheinen.

Armut eine Stimme geben sagt Danke

Armut eine Stimme geben“ – das ist nicht nur unser Name, sondern unser täglicher Auftrag. Doch diese Stimme wäre ohne Sie und euch kaum hörbar. Am Ende dieses ereignisreichen Jahres blicke ich mit tiefer Dankbarkeit auf das zurück, was wir gemeinsam möglich gemacht haben.

Einordnung der Sendung „Markus Lanz“ vom 13. November 2025

Armutsgefährdungsquote bei über 65-Jährigen: 19,6 % (Rekordhoch, +1,2 % zu 2023), betrifft 3,54 Mio. Menschen.
Grundsicherung im Alter: 729.000 Anträge (Juni 2024, Trend steigend), oft Frauen (Quote 20,2 % vs. 16,1 % Männer).
Ursachen: Sinkendes Rentenniveau (48,3 % des letzten Nettolohns), Lücken in der Erwerbsbiografie (Teilzeit, Care-Arbeit) und Inflation (Lebenshaltungskosten +5 % 2025). Die Armutsgrenze liegt bei 1.314 € netto/Monat für Alleinstehende – viele beziehen Rente unter 1.200 €.

Mahnender Aufruf an die Vereinten Nationen/Urgent Call to the United Nations

Sehr geehrte Mitglieder der Vereinten Nationen,
ehrenwerte Vertreterinnen und Vertreter der internationalen Gemeinschaft,

unsere Welt steht an einem Scheideweg. Die Entscheidungen, die wir heute treffen, werden nicht nur unsere Gegenwart, sondern vor allem die Zukunft unserer Kinder und kommender Generationen prägen. Die Frage, die uns alle vereinen muss, ist klar und dringlich: Welche Welt wollen wir unseren Kindern vererben?

Warum ich noch in der lutherischen Kirche bin.

Diese Glaubensfragen treiben mich in meiner evangelischen Kirche um, aber auch Gesellschaftspolitik über Armut, Genderfragen und Gleichstellungskriterien. Ich suche in meiner Kirche konkrete Antworten auf die Existenzfragen des einzelnen Menschen.

Martin Luther – Bildung und Reformation

Er war ein großer Befürworter der Bildung und glaubte, dass jeder Mensch unabhängig von seiner sozialen Herkunft das Recht auf Bildung haben sollte. Er setzte sich dafür ein, dass Schulen für alle zugänglich gemacht werden sollten, unabhängig von ihrem sozialen Stand.

Wenn Wohnen zum Luxus wird – steigende Mieten und Wohnungsnot

Die steigenden Mieten und die Wohnungsnot in Berlin sind mittlerweile eines der größten Probleme in unserer Stadt, dass viele Menschen buchstäblich verzweifeln lässt. Berlin, das einst als relativ günstige Hauptstadt galt, hat in den...

Pressemitteilung: EDEKA Ulrich und „Armut eine Stimme geben“

Pressemitteilung: EDEKA Ulrich und „Armut eine Stimme geben“ – Einmalige bundesweite Aktion bei EDEKA Ulrich am Steubenplatz Am 23. Oktober 2025 findet in der EDEKA-Filiale von Tobias Ulrich am Steubenplatz 3 in 14050 Berlin...

Armutsbekämpfung und Gerechtigkeit für Menschen in Not im evangelischen Kontext

Die Tee- und Wärmestube Neukölln sowie die Kälte- und Hitzehilfe sind beeindruckende Beispiele für das große Engagement des evangelischen Kirchenkreis Neukölln in der Armutsbekämpfung. Sie verkörpern den Auftrag, Gerechtigkeit und Nächstenliebe zu leben, auch unter schwierigen finanziellen Bedingungen. Die Kirchengemeinden sind hierbei unverzichtbar: Sie sind die Basis, auf der solche Projekte wachsen, und die treibende Kraft, die Armut ein Gesicht und eine Stimme gibt. Lassen Sie uns gemeinsam handeln, vernetzen und inspirieren, um den Bedürftigen in unserer Mitte Hoffnung und Perspektiven zu schenken.