Wo sind die Träume jener Zeit,
als himmelhoch nur Jubel glühte
und selbst in jedem Unglück der
Enthusiasmus stand bereit?!

Wo sind der Mut und jede Hoffnung
geblieben,
wenn in aller Nüchternheit
Wollen und Wünschen schon gänzlich
zerrieben?!

Wo bleibt der Unbeschwertheit
frohlockendes Ziel,
wenn im Dunkel das Licht schreit
nach jenem hellen und glückverheißenden
Profil?!

Wo ist sinnerfüllte Nähe noch gefragt,
wenn im ersehnten Miteinander
letztendlich Kalkül und kalte Taktik
nur noch tagt?!

Wo ist der Freude endlos große Macht,
wenn im Trubel der Tage
doch nur Angst und Zweifel
den Irrgarten der Befindlichkeiten höllisch
überwacht?!

Wir hoffen und hoffen von Mal zu Mal –
im Wissen um alle Endlichkeiten
bleibt die Suche nach uns selbst, nach dem
großen Für und Wider niemals eine Qual!

@Thomas de Vachroi

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