Der Teufel hat der Kinder vier.
Der Teufel hat der Kinder vier:
Dummheit, Bosheit, Macht und Gier.
Sie kriechen durchs Schlüsselloch,
wenn irgendwo ein Herz ermüdet,
sie sitzen stumm am Küchentisch
und fragen nicht, wohin es führt.
Wer töpfern will, darf sich im Ton nicht vergreifen!
Der Teufel hat der Kinder vier:
Dummheit, Bosheit, Macht und Gier.
Sie kriechen durchs Schlüsselloch,
wenn irgendwo ein Herz ermüdet,
sie sitzen stumm am Küchentisch
und fragen nicht, wohin es führt.
Iskandar Widjaja verbindet in Berlin musikalische Virtuosität mit gelebter Menschlichkeit – sein Auftritt in der Philharmonie Berlin wurde zum glänzenden Konzertabend und zugleich zu einem leisen Plädoyer für Solidarität.
Offener Brief an den Bundesminister des Innern Herrn Alexander Dobrindt
So mögen an diesem 14. Februar all jene still lächeln, die wissen:
Das Herz handelt nicht – es gibt.
Wer an Weiberfasching seine Krawatte verliert, gewinnt vielleicht zum ersten Mal Humor.
Der jahrhunderte alte Generationenvertrag ist ins Wanken gekommen, und wir suchen heutzutage, wo und wann das eigentlich alles geschehen ist.
Die Frage, ob das Leben noch lebenswert ist, ist allerdings eine sehr subjektive und komplexe Frage. Sie hängt von vielen individuellen Faktoren und Umständen ab. Was für einen Mensch lebenswert ist, kann für einen anderen möglicherweise nicht gelten.
Profitgier ist ein Feuer, das erst die anderen frisst und am Ende sich selbst.
Hundert Jahre Grüne Woche – ein stolzes Jubiläum, oder doch nur ein Jahrmarkt?
Ein Jahrhundert voller Düfte von Brot und Wurst, Blumen und Kräutern, Bilder von vollen Tellern und vollen Tüten. Man zeigt, was die Felder hergeben, was die Ställe hergeben, was die Industrie hergibt. Man feiert die Fülle. Doch mitten in dieser Fülle stellt sich eine leise, unbequeme Frage: Wer wird davon satt – und wer bleibt draußen?
Flaschensammeln ist kein Geschäftsmodell
Es ist ein Griff in den Müll einer reichen Gesellschaft – und in ihr Gewissen.
Wenn Armut Unterrichtsthema wird.
Im Jahr 2024 erneuerte ich öffentlich die Forderung nach einer eigenen Unterrichtseinheit „Armut“ – und sah mich dafür deutlicher Kritik bis hin zu bundesweiter Ablehnung ausgesetzt. Heute zeigt sich jedoch: Die Debatte hat etwas in Bewegung gebracht.
Niemand gehört auf die Straße. Gott, in dieser Stadt aus Glasfassaden und Kälte kennst du jede Bank beim Namen, auf der heute Nacht ein Mensch versucht zu schlafen. Du siehst die, die keine...
Obdachlosigkeit ist kein Randphänomen, sondern eine gesellschaftliche Herausforderung. Sie betrifft nicht nur diejenigen, die sichtbar auf der Straße leben, sondern auch Menschen, die in Notunterkünften, Übergangswohnheimen oder bei Bekannten „auf dem Sofa“ unterkommen und offiziell oft gar nicht erscheinen.
Die Bühne des Lebens
Sechszehn Jahre sind vergangen, seit die ersten Zeilen dieser Geschichte auf Papier oder Bildschirm fanden. Sechszehn Jahre, in denen sich die Welt und ich mich selbst vielfach gewandelt haben. “Die Bühne des Lebens” entstand 2010, in einer Zeit tiefgreifender persönlicher Auseinandersetzungen, und ist seither in meinem Gedächtnis, in meinen Notizen und meinem Herzen gereift.
Der Berliner Winter schlägt mit eisiger Grausamkeit zu – besonders für die Menschen, die kein Zuhause haben. Wenn die Temperaturen tief in den Minusbereich sinken, Schnee die Straßen bedeckt und der Wind...
Ein Name, gesprochen,
ist Licht in der Nacht,
das durch die Jahre brennt
und niemals erlischt.
Das Aussprechen eines Namens ist die kleinste, aber mächtigste Form der Auferstehung.“ TdV
Wer die Büchse der Pandora für eine Bonbonniere hält, verwechselt tödlichen Ernst mit süßer Versuchung.
@TdV
Das Gute entsteht dort, wo man gibt,
wo einer den anderen achtet und liebt.
So lasst uns mit Hoffnung die Türen aufschließen
und Menschlichkeit wie eine zarte Pflanze begießen.
Armut eine Stimme geben“ – das ist nicht nur unser Name, sondern unser täglicher Auftrag. Doch diese Stimme wäre ohne Sie und euch kaum hörbar. Am Ende dieses ereignisreichen Jahres blicke ich mit tiefer Dankbarkeit auf das zurück, was wir gemeinsam möglich gemacht haben.
Das alte Jahr legt sich nun zur Ruh,
und schließt leise seine Türen zu.
Was war, das bleibt als Schatten stehen,
was kommt, ist noch nicht abzusehen.
Das alte Jahr neigt sich dem Ende zu,
es lässt uns nun in sanfter Stille geh’n.
Die Seele findet endlich ihre Ruh’,
um voller Hoffnung vorwärts nun zu seh’n.
Liebe Mitmenschen,
in diesen Tagen, wo die Welt in Lichtern glänzt und viele von uns in warmen Wohnungen sitzen, flackert in unserer Tee und Wärmestube wieder die kleine Kerze in der alten Konservendose. Draußen toben Kriege – in der Ukraine und in so vielen vergessenen Ecken dieser Erde. Kinder frieren nicht nur vor Kälte, sondern vor Bomben und Angst. Familien werden zerrissen, Häuser zerstört, und die Hoffnung scheint oft erloschen.
Weihnachten – zwischen Asphalt und Sternen
Die Stadt friert – nicht nur in den Straßen,
auch in den Blicken, die einander meiden,
als wären sie Schatten ohne Gesicht.
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