Tdeva

Wo nimmt der Mensch die Gewissheit her,
daß jenes kommt und anderes läuft
völlig quer?!

Im kurzen Sekundenschlag der Andeutungen,
der Skizzierung versuchen wir vollendete
Rundungen!

In der perfekten Mischung von Glamour
und Genie –
nicht selten eine Sünden-Kaskade wie nie!

So keimt nicht Gewissheit – nur das Vorbei,
Momente, in denen sich Erlöschen und Erlösung
die Hand reichen zum Einerlei!

Mit jedem Vorhang, der fällt,
sich auch ein Grabtuch senkt – diese Gewissheit
hält!

Geister, die aus den großen Abschieden unserer
Existenz treten hervor,
wirbeln eines Tages als traurige Erinnerung,
als trostreiche Bleibe empor!

Man muß auf die Bühne und weiß doch um das
Weben der Zeit,
die lauter Abschiede bestimmt, die lauter
Auswechslungen betreibt!

Wir rühmen uns der Gewissheit in diesem kurzen
Spiel,
über Kommen und Gehen, aber wissen oft über
uns selber nicht viel!

 

©Thomas de Vachroi

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